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In der Heimat der Beduinen

Wüste

Die Wüsten des Oman: Unendliche Weiten

Die Wüsten «Rub al Khali» und «Wahiba Sands» scheinen nicht für Menschen gemacht. Falls Sie sich aber auf das Abenteuer in den Sandmeeren des Oman einlassen, wartet ein unvergessliches Erlebnis auf Sie: In der Stille der mystischen Landschaften lassen Sie den Alltagsstress hinter sich.

 

Oman-Wüsten: Wie auf einem fremden Planeten

Mit dem Begriff «Wüste» verbinden viele Menschen Eintönigkeit und Lebensfeindlichkeit. Auch in den Wüsten des Oman schlagen Ihnen Hitze, Trockenheit und eine beinahe unwirklichen Stille entgegen. Und Sand. Unendlich viel Sand, so weit das Auge reicht. Hier machen weder eine abwechslungsreiche Beschaffenheit noch ein raffiniertes Farbenspiel den Reiz der Landschaften aus. Wer die Wüsten des Oman erkundet, wähnt sich fernab der Zivilisation beinahe auf einem fremden Planeten. Dieses spezielle Gefühl lösen nur ganz wenige Orte auf dieser Erde in uns aus.

 

Rub al Khali, die grösste Sandwüste der Welt

Gänzlich einzigartig ist die Rub al Khali als grösste Sandwüste der Welt. Die Region, die sich mit einer Fläche von 780 000 Quadratkilometern über das südliche Drittel der arabischen Halbinsel erstreckt, ist beinahe menschenleer und somit nicht zu Unrecht als «leeres Viertel» bekannt. Die wenigen dort lebenden Tiere wie Spinnen und Nagetiere müssen Temperaturschwankungen vom Gefrierpunkt bei Nacht bis hin zu 60 Grad Celsius am Tag aushalten.

Die Rub al Khali-Wüste ist zu weiten Teilen noch völlig unerforscht. Selbst die Beduinen schlagen ihre Zelte lieber am Rand auf. Auf kurzen Abstechern nahe der Grenzen können Sie auf eigene Faust einen ersten Vorgeschmack der faszinierenden Wüste erhalten, für weitere Fahrten sind die passende Ausrüstung und ortskundige Führer aber absolute Pflicht.

 

Wahiba Sands mit eindrucksvollen Sanddünen

Auch in der Wahiba Sands sollten Sie auf Guides vertrauen. Die grossen Sanddünen der Wüste verlaufen auf einer Fläche von 180 mal 80 Kilometern parallel zueinander in nord-südlicher Richtung. Dieses Muster können Sie sogar auf dem Satellitenbild noch gut erkennen. Zwischen den Sandbergen haben die Reifen von Geländefahrzeugen Fahrspuren in den weichen Untergrund gegrabenen. Befestigte Wege gibt es nicht, lediglich ein paar Touristencamps erreichen Sie über Schotterpfade. Von einfachen Unterkünften bis hin zu luxuriösen Oasen finden Sie dort alles. Tief im Herzen der Wüste haben Beduinen ihre Behausungen errichtet.

Ein eindrucksvolles Szenario finden Sie im Osten vor. Dort trifft Wahiba Sands auf den Indischen Ozean. Wo einst Sand aus den Dünen entlang der Küste weggebrochen ist, sind die Kanten inzwischen versteinert und bilden steile Klippen. Weitere Highlights der Wüste sind die Oase Al Mintarib sowie die gleichnamige Festung, die zu den ältesten des Oman zählt. Auch die weithin sichtbaren Wachtürme von Al-Mudayrib am Rand von Wahiba Sands sind einen Besuch wert.

 

Wüsten im Oman: Nie ohne passende Ausrüstung

Besonders während der Sommermonate empfiehlt es sich, der grössten Hitze auszuweichen und die Wüsten des Oman frühmorgens zu befahren. An ausreichend Wasser und zusätzliches Benzin müssen Sie eh denken. Auch Hilfsmittel, um festgefahrene Autos aus dem tiefen Sand zu befreien, sollten an Bord nicht fehlen.

 

Mit Kamelen und Quads durch die Oman-Wüsten

Es muss übrigens nicht immer direkt eine Wüstendurchquerung sein, um die überwältigende Atmosphäre der gigantischen Sandmeere in sich aufzusaugen. Auf dem Rücken von Kamelen oder im Sitz eines Quads können Sie kürzere Ausflüge unternehmen und am Ende von Tagestouren in Beduinen-Camps übernachten. Stationen in der Rub Al Khali und in Wahibi Sands sind auch in vielen unserer Oman-Rundreisen enthalten.

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Sandra Muigg
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Sandra Muigg
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