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Unberührte Landschaften und Zeit für sich

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Kapverden-Ferien auf São Nicolau, Brava und Maio

Ob Sie die sportliche Herausforderung beim Wandern und Mountainbiken suchen, eine grossartige Natur bewundern oder einfach mal am Strand abschalten wollen – gerade die weniger bekannten Kapverden-Inseln bieten beste Voraussetzungen für Ferien fernab von Touristenpfaden und Alltagsstress.

 

São Nicolau für sportliche Naturfreunde

Kaum Tourismus, dafür umso mehr Platz zum Wandern und Mountainbiken inmitten dramatischer Felsformationen – falls Sie zu denjenigen Menschen gehören, die nichts Weiteres für ihr Glück brauchen, sind Sie auf São Nicolau exakt am richtigen Fleck. Zahlreiche Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen erschliessen die Berglandschaften und bieten Herausforderungen für jedes Konditionslevel. Unterwegs können Sie auf eindrucksvolle Vogelbeobachtungen hoffen. Erkunden Sie den Monte Gordo Nationalpark auf einer Ganztagestour, auf der Sie das Faja-Tal mit seinen Obst- und Gemüsefeldern durchqueren und vom Monte Gordo, dem höchsten Berg der Insel, fantastische Ausblicke geniessen. Wenn der Gipfel nicht zufällig wolkenverhangen ist, können Sie von dort oben bei idealen Bedingen jedes Eiland der Kapverden erkennen.

Falls Sie in den Kapverden-Ferien lieber auf PS statt auf Muskelkraft setzen, mieten Sie sich einen Geländewagen und steuern den Osten von São Nicolau an. Dort zählen das Fischerdorf Carrical und die Oase von Castilhano zu den Sehenswürdigkeiten. Halten Sie auch an den natürlichen Pools von Lagoa.

 

Ribeira Brava auf São Nicolau: ehemaliger Bischofssitz

Ein schönes Bild gibt auch Ribeira Brava ab, deren pastellfarbenen Häuser sich vor üppig bewachsenen Berghängen im Hintergrund abzeichnen. Die prächtige Kirche im Zentrum von São Nicolaus Hauptstadt war bis zum Jahr 1943 sogar Bischofssitz.  

 

Meeresschildkröten und ganz viel Ruhe auf Maio

Ein gutes Stück südöstlich von São Nicolau befindet sich Maio. Von Santiago aus erreichen Sie die Insel in nur rund 15 Minuten auf dem Luftweg. Etwas Planung erfordert der Trip während einer Kapverden-Reise trotzdem, da die Flugzeuge nicht täglich verkehren. Haben Sie es an Bord einer Maschine geschafft, blicken Sie aus der Luft auf eine wüstenähnliche Landschaft hinab, die zwar karg und trocken ist, mit ihren Kokos- und Akazienwäldern aber durchaus ihre Reize hat. Ruhesuchende finden auf der in weiten Teilen menschenleeren Insel wundervoll einsame Plätze für stille Momente. Diese Abgeschiedenheit wissen auch Vogelkundler zu schätzen, die vollkommen ungestört Ausschau nach den gefiederten Inselbewohnern halten.

Ein weiterer von Maios Pluspunkten sind die kilometerlangen Strände. Die machen die Insel zur Kinderstube für Meeresschildkröten, die ihre Eier zwischen Mai und September im weichen Sand ablegen. Der Küstenabschnitt Praia do Morro im Westen von Maio ist bei den Tieren besonders beliebt – genauso wie bei den menschlichen Badegästen. Weitere tolle Strände gibt es mit dem Praia da Vila oder dem Praia da Ponte Preta in der Nähe von Vila do Maio. Der Hauptort selbst verfügt über eine kleine Markthalle und einige Cafés, der grösste Hingucker ist die strahlend weisse Kirche im portugiesischen Kolonialstil. Auch, wenn es in Vila do Maio etwas lebhafter zugeht als in anderen Teilen der Insel – insgesamt wirkt Maio im Gegensatz zu den Nachbarinseln liebenswert verschlafen.

 

Brava: Wanderferien auf der grünsten Kapverden-Insel

Um auf die kleinste bewohnte Insel des Archipels zu gelangen, müssen Sie mit dem Flug von Santiago nach Fogo und der Weiterreise per Fähre einen relativ langen Anfahrtsweg auf sich nehmen. Doch der lohnt sich allemal. Das gilt in erster Linie für Naturliebhaber und sportlich Aktive, die auf Brava ein wahres Wanderparadies mit tollen Wanderwegen vorfinden. Auf Ihren Ausflügen spenden Ihnen Dattelpalmen Schatten und der Duft von Hibiskus erfüllt die Luft. Wenn Sie Brava kurz nach der Regenzeit besuchen, heisst Sie ein wahres Blumenmeer willkommen.

 

Von Vila Nova Sintra zu Buchten und Bergen

Ausgangspunkt für Ihre Erkundungstouren ist das charmante Städtchen Vila Nova Sintra hoch oben auf einem Bergrücken. Von dort aus machen Sie sich auf den Weg zu Bravas malerischen Buchten oder in die grün bewachsenen Berge, deren Kuppen oftmals in dichten Nebel gehüllt sind. Unterwegs laden Naturpools zu einem spontanen Bad ein. Pausen legen Sie in abgelegenen Bergdörfern oder in kleinen Fischerhäfen ein, in denen Sie in Kontakt mit den gastfreundlichen Einheimischen kommen. Auf jeden Fall sollten Sie einen Abstecher ins malerische Dörfchen Cova Joana im Herzen von Brava einplanen. Die Hauptstrasse ist gesäumt von Hibiskus, der Ort der Startpunkt für eine grossartige Wanderroute bis zur Fajã d’Àgua. An dieser atemberaubenden Bucht trifft der tiefblaue Ozean auf steile und saftig grün bewachsene Felswände.

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Reisespezialist seit 2014
Product Manager Westafrika /
Äthiopien und Eritrea
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Roman Spengler
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Fabian Thalmann
Reisespezialist seit 1994
Stv. Geschäftsführer