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Unsere persönlichen Reiseberichte
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Ein Veranstalter der sich Spezialist nennt muss einiges mehr bieten und vorallem einiges mehr über die Destination wissen als andere. Unsere Mitarbeiter sind daher ständig unterwegs:
1) die Leistung und Qualität unserer Partner muss stets kontrolliert werden
2) jeder Let’s go Tours Mitarbeiter ist selber ein grosser Fan dieser Regionen
3) um Sie als geschätzten Kunden optimal beraten zu können ist es wichtig das Produkt persönlich zu kennen.
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen unserer persönlichen Erlebnisse!
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Marcel Gray, Libanon März 2010:
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Beirut ist eine äusserst lebendige Stadt mit einer sehr interessanten Mischung aus arabischen aber auch sehr vielen westlichen Einflüssen. Seit Beendigung des Krieges vor ca. 2,5 - 3 Jahren entsteht im Central District das neue Stadtprojekt Solidere mit einer riesigen, ultra modernen Shoppingmall, vielen Läden, Restaurants und Bars. Vor allem Abends herrscht eine spezielle Atmosphäre in der Gegend der unzähligen Strassencafes und Restaurants rundum den Clock Tower, die sehr gut besucht sind, und die Gegend entsprechend lebendig machen. Empfehlen würde ich jedem Beirut-Besucher einen mehrstündigen Spaziergang an der Küste/Corniche entlang. Dort tummelt sich am Wochenende und Abends ganz Beirut zu Fuss, auf Rollschuhen oder Inline Skates. Höchst sehenswert ist auch das National Museum in Beirut (Eintritt LL 5000).
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Fabienne Meier, Äthiopien Februar 2010:
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Äthiopien ist ein unglaublich faszinierendes Land. Landschaftlich so anders, als das ich es mir vorgestellt habe, geschichtlich hoch interessant und kulturell einzigartig mit seiner Vielzahl an Stämmen und Völkern.
Wir fahren zuerst nach Bahir Dar und besuchen die Tis-Issat-Wasserfälle. Was sofort auffällt: Es ist grün hier. Weit entfernt von all den Bildern, welche wahrscheinlich vielen zuerst in den Sinn kommen beim Wort „Äthiopien“. Bahir Dar liegt direkt an Äthiopiens grösstem See, dem Lake Tana, mit seinen mehr als 30 Inseln. Auf vielen dieser Inseln befinden sich die für Äthiopien so typischen Rundkirchen, welche man gut auf einer gemütlichen Bootstour besuchen kann.
Weiter geht es nach Gondar, der ehemaligen Hauptstadt Äthiopiens und Residenz von Kaiser Fasiledes und einiger seiner Nachfolger. Auf einem grossen Areal befinden sich zahlreiche sehr gut erhaltene, burgähnliche Paläste, welche zu einer Reise in vergangene Zeiten des einstigen Kaiserreichs einladen.
Nördlich von Gondar liegt der Semien Nationalpark mit seiner dramatischen Berglandschaft. Die atemberaubende Aussicht in tiefe Täler, zerklüftete Schluchten und bizarre Felslandschaften lassen uns staunen. Ein weiteres Highlight ist das Beobachten einer riesigen Gruppe Gelada Pavianen, welche sich durch uns überhaupt nicht stören lassen.
Eine der wohl eindrücklichsten Sehenswürdigkeiten des Landes befindet sich in Lalibela. Elf monolithische, in roten Stein gehauene Kirchen. Die Kirchen sind durch scheinbar labyrinth-artige Gänge teilweise miteinander verbunden. Jede hat ihren eigenen Priester, der gerne bereit ist, uns seine Schätze, wie zum Beispiel Jahrhunderte alte Bücher geschrieben auf Ziegenhaut, zu zeigen.
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Kurt Zürcher, Seychellen März 2010:
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Das Schöne am Reisen ist, dass man immer wieder neue Erfahrungen macht und einzigartige Erlebnisse hat. Bei unserem letzten Aufenthalt ende März auf der traumhaften Insel Sainte Anne im Marine Nationalpark vor Mahe, wurden wir Zeugen eines leider immer seltener werdenden Naturschauspiels:
Kurz vor Sonnenuntergang spaziert meine Gattin dem Strand entlang und entdeckt direkt vor unserem Zimmer eine grosse Meeresschildkröte die sich langsam und unter grosser Anstrengung aus der leichten Brandung in Richtung unserer Liegestühle über den Strand schleppt. Langsam schlägt Sie einen Bogen um die Liegen um schliesslich keine 5 Meter von uns entfernt im Sand mit dem Graben eines Loches zu beginnen. Nach knapp 2 Stunden ist dieses fast einen Meter tief und die Schildkröte beginnt nun ihre Eier darin zu legen. Als wir später in der Nacht zurückkehren zeugen nur die Spuren der Schildkröte und der noch feuchte Sand davon, dass in 2 Monaten viele kleine Meeresschildkröten aus dem Sand krabbeln werden. Wir melden die Entdeckung dem Hotelmanagement damit das Nest überwacht werden kann und in 2 Monaten dafür gesorgt wird, dass möglichst viele der Schildkrötenbabys ihren Weg unbeschadet ins Meer finden. In vielen Jahren wird dann wieder eine oder mehrere der inzwischen ausgewachsenen Schildkröten zum Geburtsplatz zurückkehren und am gleichen Strand ihre Eier legen wo sie aus dem Sand gekrabbelt ist.
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Sandra Eigenmann, Jordanien September 2009:
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Canyoning im Wadi Mujib:
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Wir melden uns beim Eingang des Wadi Mujib Visitor Center, um uns nach einer geführten Tour zu erkundigen. Leider ist während dem Ramadan kein Guide verfügbar, so dass wir uns auf eigene Faust, nur mit einer Schwimmweste bestückt, auf den Weg machen. Es wird sich bald zeigen, dass der Rat, unsere Sachen in wasserdichten Säcken zu verstauen Gold wert war.
Die ersten paar hundert Meter führt uns der Weg über einen Steg und dann hinunter, direkt in den imposanten Canyon. Wir folgen dem Fluss, der sich durch die Schlucht windet. Langsam wird der Wasserstand immer tiefer, die Schlucht immer enger und die Felswände rings um uns herum immer höher. Wenigstens kann man sich hier nicht verlaufen. Einfach dem Fluss entlang immer tiefer hinein.
Das Wasser ist fast 30 Grad warm und bietet eine angenehme Abkühlung, ist doch die Lufttemperatur schon bei 40 Grad im Schatten angelangt. Vom gemütlichen Waten reicht die sportliche Aktivität schon bald bis zum Schwimmen im brusthohen Wasser. An gewissen Stellen müssen wir uns an Fixseilen gegen die Strömung vorwärts kämpfen. Am Ende des 2km langen Wet-Trails wartet dann ein imposanter Wasserfall, den es als krönenden Abschluss auch noch kletternd zu überwinden gilt! Die Anstrengungen werden aber belohnt: Das Adrenalin-Hoch am Abend ist garantiert. Und das Wadi Mujib zählt zu den schönsten und imposantesten Tälern in ganz Jordanien. Ähnlich wie Petra, einfach mit Wasser gefüllt
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Marcel Gray, Oman September 2009:
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Gerne gebe ich Ihnen hiermit ein paar Tipps um den Oman noch faszinierender und authentischer zu erleben. Beim Besuch der Hauptstadt Muskat darf auf keinen Fall ein Abstecher zur imposanten Sultan Qaboos Moschee fehlen. Besonders eindrücklich ist die riesige Gebetshalle, in deren Mitte, der grösste Kronleuchter der Welt, bestückt mit Svarovski Edelsteinen, hängt. Auch ein Besuch der Amouage Parfumfabrik, dem edelsten und teuersten Duftstoff der Welt, darf nicht fehlen. Dort haben Sie die Möglichkeit die Produktion des edlen Parfums kennen zu lernen, sowie natürlich auch einen der betörenden Düfte zu einem vorteilhaften Preis zu kaufen. Zu einer Oman-Reise gehört in jedem Falle auch ein Besuch sowie Übernachtung in der Wüste Wahiba Sands. Ich empfehle Ihnen dort das gemütliche und äusserst authentische 1000nights Camp. Abends sollten Sie den wunderschönen Sonnenuntergang auf eine der nahe gelegenen Dünen beobachten und danach werden Sie einen traumhaft schönen Sternenhimmel erleben – und im wahrsten Sinne Arabien wie aus 1000 und 1 Nacht erleben! Ein Besuch der pittoresk gelegenen Stadt Sur ist ebenfalls ein Muss, sowie deren Dhow-Werft, wo die traditionellen Holzboote noch heute hergestellt werden. Sollte Sie in Sur der Hunger packen, empfehle ich Ihnen das „Sur Sea Restaurant“, welches einfache aber umso schmackhaftere, authentische und preiswerte omanische Küche anbietet. Abends dürfen Sie auf keinen Fall einen Ausflug nach Ras al Jinz verpassen! Am selbigen Strand erleben Sie hautnah, selbstverständlich von einem Guide begleitet, wie die riesigen Schildkröten an den Strand gelangen um dort Ihre Eier abzulegen. Mit etwas Glück sehen Sie sogar Babyschildkröten welche aus den Eiern schlüpfen und sich langsam auf den Weg Richtung Meer machen. Ein wahrhaft faszinierendes und einmaliges Erlebnis!
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Sandra Eigenmann, Senegal Juni 2009:
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Mein erster Kontakt
mit Senegal war gerade auch der spannendste der ganzen Reise. Kaum in Dakar angekommen, ging‘s auf eine interessante Stadtrundfahrt. Absolut unerwartet trafen wir dort auf hunderte von Joggern, welche die Küstenstrasse rauf und runter rannten und ihre muskulösen Körper trainierten und natürlich auch gerne präsentierten. Dakar hat übrigens auch ein interessantes Nachtleben zu bieten.
Weitere Highlights folgten Schlag auf Schlag: Eine amüsante Überfahrt wird jedem Besucher der ehemaligen Sklaveninse Gorée beschert: Teilt man doch das vollbepackte Schiff mit zahlreichen Souvenirverkäuferinnen und Schulreise-Klassen. Dank unserem versierten Reiseleiter haben wir sehr viel über die leider tragische Vergangenheit der Insel gelernt.
Am dritten Tag ging es weiter zum Lac Rose. Ein Salzsee nördlich von Dakar, der je nach Stand der Sonne und je nach Jahreszeit in ein wunderschönes Rosa getaucht wird. Es ist sehr eindrücklich, zu sehen, wie dort noch von Hand das Salz gewonnen wird. Nach der Umrundung des Salzsees stand eine rasante 4x4 Beach-Ralley auf dem Programm. Sogar ein Bad im See wurde von einigen Teilnehmern nicht abgeschlagen. Das Erlebnis kommt einem Schwumm im Toten Meer sehr ähnlich.
Anschliessend, ging es weiter Richtung Süden zur Réserve de Bandia. Ein total schöner Naturpark mit zahlreichen Baobabs, wo wir in einem offenen 4x4 oftmals Aug in Aug mit Giraffen, Nashörnern, Warzenschweinen und diverse Gazellen standen.
Die letzten Tage der Reise galten dann der Petite Côte. Die schönen Strände von Senegal liegen nur gerade 80 km südlich von Dakar. Die Küste hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Von absolut hübschen und kleinen Boutiquehotels bis zu grossen Clubanlagen mit zahlreichen Unterhaltungs- und Sportangeboten.
Zu guter letzt müsste aber noch ein Wort über die Küche von Senegal gesagt werden:
Sehr lecker zubereitete Fische und Meeresfrüchte wurden uns fast täglich serviert. Sogar lebendige Seeigel standen einmal auf der Speisekarte! Der absolute Hammer war aber das Nationalgericht „Poulet Yassa“ mit einer total leckeren Zwiebelsause. Und was man auf keinen Fall verpassen sollte sind die berühmten Erdnüsse Senegals. Am besten mit einem Glas Bissap als Apéritiv genossen!
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Carin Cosenza, La Réunion Mai 2009:
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Auf der kurvenreichen Gebirgsstrasse nach Cilaos, wurden wir von der faszinierenden Vegetation und der eindrücklichen Landschaft in den Bann gezogen. Da lohnt es sich einige Fotostops einzulegen.
Die Fahrt nach Cilaos ist sehr spektakulär und die kurvenreiche Strasse erfordert Ihre ganze Konzentration. Die Ortschaft Cilaos liegt mitten im erloschenen, gleichnamigen Krater.
Oben angekommen, kriegt man seinen Mund kaum wieder geschlossen: Das Panorama ist mitunter eines der Schönsten, die wir je gesehen hatten. Da steht er, der Piton des Neiges 3069 MüM. Stolz und mächtig, wie gezeichnet auf dem blauen und wolkenlosen Himmel, bestaunen wir Ihn von unten nach oben. Aber schnell, denn schon bald wird er bedeckt sein von den Wolken, die ihn wie ein Schleier umhüllen als ob sie uns sagen möchten: “ Vorstellung zu Ende, nächster Termin morgen früh“ . Auf La Réunion lohnt sich nämlich das Frühaufstehen, auch wenn dies nie zur Stärke der Autorin gehört hat, denn das Wetter in den Bergen Reunions ist am Morgen meistens besser……
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Sandra Eigenmann, Kenya Juni 2009:
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Afrika ist immer wieder eine Reise wert. Dazu gehört auch das Ankommen in der Metropole Nairobi und der dazu gehörige, abendliche Stau. Aber kaum da, ging es am nächsten Morgen bereits los zum Lake Naivasha.
Wer dort im Loldia House logieren darf, wird von Gastgeber Peter nach Strich und Faden verwöhnt. Das ehemalige Herrenhaus liegt direkt am idyllischen See. Abendessen am gemütlichen Fireplace im Salon und Morgenessen auf der Veranda mit Blick auf die grüne Umgebung mit eingeschlossen. Den Tag haben wir mit Erkundigungen, einer etwas längeren Bootsfahrt (je nach Funktionalität des Motors) und mit relaxen verbracht.
Davon haben wir auch kräftig profitiert, da am nächsten Tag ein längerer Transfer ins Masai Mara Reservat bevorstand. Hier erwartete uns gleich ein nächstes Highlight: Das Little Governors Zelt-Camp. Am besten hat mir der Weckdienst gefallen: Je nach Wunsch wird einem morgens um 05.30 Uhr frisch gebrauter Kaffee oder Tee inkl. Kekse am Bett serviert und das noch dunkle Safarizelt mit Kerzen beleuchtet. Hier war natürlich frühes Aufstehen angesagt, um die Tiere noch in Aktion zu Gesicht zu bekommen. Während die Hälfte der Gruppe ein junges Rudel Löwen auf Hippojagd beobachten konnte, genoss die andere Hälfte eine Sonnen-Aufgang-Ballon-Fahrt mit anschliessendem Champagner-Frühstück mitten im Busch. Ein „once-in-a-lifetime“ Erlebnis!
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Kurt Zürcher, Syrien September 2009:
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Die frisch gerösteten Mandeln ziehen mich fast magisch an, der Nusshändler bietet nebst diesen noch zig weitere Sorten von Nüssen feil. Mit der Mandeltüte in der Hand biege ich in den Gewürzsouk ein. Berauschend sind sie, diese Düfte und auch fürs Auge eine Pracht wie sie liebevoll in grossen Körben dargeboten werden. Das Tageslicht in den engen Gassen macht sich so rar, das funzelige Glühbirnen für eine warme Beleuchtung sorgen und sicherstellen, dass der potentielle Kunde die Ware auch gebührend wahrnimmt. Es ist zwar ziemlich viel Betrieb in den engen Gassen des Souks von Damaskus aber etwas abseits der befahrenen Strassen auf denen auch die lautesten Hupkonzerte nicht zum Auflösen der Verkehrsknoten führen (eher das Gegenteil ist der Fall), geht es recht ruhig zu. Keine Hektik man wird als Tourist kaum wahrgenommen und „Chuchichäschtli“ Begrüssungen die vielgereisten Schweizern so vertraut sind bleiben glücklicherweise aus.
Stundenlang könnte ich über diesen Souk schlendern, hier ein paar Früchte und dort ein paar Gewürze kaufen oder vielleicht sogar eines der feinen Glacés in der Soukhauptstrasse. Hier wird einem die Qual der Wahl insofern abgenommen als es nur eine Sorte gibt – die ist aber umso leckerer und für abgehärtete Mägen durchaus empfehlenswert.
Am Abend darf dann ein Besuch beim Märchenerzähler hinter der grossen Omayaden Moschee nicht fehlen, genauso wenig wie die Wasserpfeife an der hier fast jeder Zuhörer zieht.
Gestern waren wir noch in der antiken Oase Palmyra in der syrischen Wüste an einer der wichtigsten Karawanenrouten des Altertums gelegen und konnten uns kaum sattsehen an den erstaunlich gut erhaltenen Ruinen. Stundenlange marschierten wir durch die von riesigen Säulen gesäumten Strassen, vorbei an den römischen Bäderanlagen und dem sehr schön restaurierten Theater.
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Carin Cosenza, Tanzania Oktober 2009:
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In Tanzania begegnen einem die Menschen immer mit einem Lachen auf dem Gesicht: "Karibu, Karibu sana!" Von jedem wird man herzlich willkommen geheissen. Während unserer Safari haben wir viel gesehen. Die „Big 5“ wären fast komplett, wenn nur das Nashorn sich noch hätte blicken lassen…. Zahlreiche Elefantenfamilien, die Löwen waren nicht nur unter schattenspendenen Bäumen oder Sträucher,
sondern auch auf den Ästen zu finden. Aber das Highlight war der Anblick der Migration. Was für ein Schauspiel! Im zu überquerenden Fluss lauern zig Krokodile auf die Tiere….schaffen sie’s oder schaffen sie’s nicht? Die Spannung ist hoch, wir fiebern alle mit: "Lauft, schneller, schneller!" Aber es ist ein Gesetz der Natur: Nur der Stärkste überlebt.
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Sandra Muigg, Jordanien September 2009:
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Schon am ersten Tag meiner Jordanien-Reise stelle ich mit Erstaunen fest, wie westlich dieses
faszinierende und vielseitige arabische Land orientiert ist. Dieser erste Eindruck hat sich durchs Band bis zum Ende der Reise bestätigt. Er hat mir wieder mal deutlich vor Augen geführt, dass Arabien nicht gleich Arabien ist!
Für mich bezeichnend für Jordanien ist unter anderem die angenehme zurückhaltende, aber stets freundliche und hilfsbereite Art der Einheimischen gegenüber Touristen. Man fühlt sich auch als Frau überall sicher und wohl.
Jordanien bietet als Reiseland viel Abwechslung. Die Strassen sind meist bestens ausgebaut. Eine Rundreise als Selbstfahrer-/in ist sehr gut machbar. Einzig die vielen Infrarotkameras der Polizei könnten den notorischen Schnellfahrern (und –innen, das solls auch geben!) ein Dorn im Auge sein…
Ich empfehle Ihnen, sich über die Sehenswürdigkeiten von lokalen, gebildeten Führern informieren zu lassen.
Auch hier wieder: Sie sind weder aufdringlich noch unfreundlich, sondern können einem die enorm interessante Geschichte bestens näherbringen.
Ein absolutes „Muss“ auf jeder Jordanienrundreise sind meiner Meinung nach: das Tote Meer, Petra und das Wadi Rum. Ergänzend (je nach verfügbarer Zeit) würde ich auch Amman, einige Wüstenschlösser und/oder Kreuzritterburgen, sowie z. Teil gut erhaltene Ruinen (z.Bsp. Jerash mit der besterhaltenen römischen Stätte der Welt), die Gegend um Wadi Mujib und Dana (ausgedehnte Wanderungen im Naturreservat) und Aqaba am fischreichen Roten Meer (schnorcheln, relaxen, tauchen) einplanen.
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Fabienne Meier, Oman Mai 2009:
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Besuch vom Turtle Beach in Ras al Jinz.
Nach einem leckeren omanischen Abendessen machen wir uns auf den Weg nach Ras al Jinz. Dort, am sogenannten Turtle Beach, kommen die Greenback Turtles zur Eiablage an den Strand und man soll sogar kleinen Babyschildkröten bei ihrem Weg ins Meer zu schauen können.
Im neu errichteten Besucherzentrum erfahren wir zuerst mal allerhand Interessantes über Meeresschildkröten. Beispielsweise, dass alle Schildkröten zur Eiablage immer wieder an ein und denselben Strand zurückkehren, an dem sie selbst geschlüpft sind. Und dann endlich machen wir uns mit einem Führer auf zum Strand. Wir müssen leise sein, zusammen bleiben und die Spannung in der Gruppe, ob auch wir Glück haben, ist fast schon greifbar. Die Dunkelheit, der Mond, die Ruhe, nur durch das Rauschen des Meeres durchbrochen, hat fast schon etwas Feierliches. Angestrengt versuchen wir im Mondschein eine Schildkröte zu erspähen. Da vielleicht? Oder dort?
Nach 45 Minuten des Wartens und Spähens werden wir belohnt: Unser Führer hat ein Tier entdeckt. Langsam nähern wir uns dem Weibchen und können ihm tatsächlich beim Vergraben iIhrer Eier zuschauen (der nötige „Sicherheits-Abstand“ um das Tier nicht zu stressen wird natürlich eingehalten). Doch es kommt noch besser. Etwas weiter unten sind tatsächlich kleine, süsse Baby-Schildkrötchen geschlüpft und krabbeln, etwas unbeholfen aber zielstrebig, dem Wasser entgegen.
Mittlerweilen sind dreieinhalb Stunden vergangen und wir machen uns zufrieden und immer noch gerührt auf unseren Heimweg. Ein unglaublich eindrückliches Naturschauspiel!
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Sandra Werner, La Réunion November 2009:
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Einen bis heute aktiven Vulkan zu besuchen, dies ist auf La Réunion möglich. Wir fahren in die Berge und irgendwann endet die eindrückliche Berglandschaft abrupt. Bei einem Aussichtspunkt sehen wir eine Mondlandschaft, die uns zu Füssen liegt und wissen, der Vulkan kann nicht mehr weit entfernt sein. Die Fahrt geht weiter über die nun schlechte Naturstrasse, welche sich aber auf jeden Fall in Kauf zu nehmen lohnt, zur nächsten Aussichtsplattform, die direkt am Kraterrand liegt. Von dort aus bietet sich uns ein wunderschöner Blick in die Caldera. Auf einen kleinen Krater inmitten von erstarrten Lavaströmen sowie dem Hauptkrater, dem Piton de la Fournaise. Ein eindrücklicher Ausflug, welcher meiner Meinung nach bei keiner La Réunion Rundreise fehlen darf.
Ideal nach einer geführten Rundreise oder mit dem Mietwagen auf La Réunion ist eine Badeferienverlängerung auf Mauritius, wie auch wir dies während unserer Reise gemacht haben. Lassen Sie sich in einem der Hotels auf Mauritius verwöhnen und geniessen Sie die schönen Strände, die Sonne und das Meer.
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Sandra Werner, Seychellen Oktober 2009:
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Um die Seychellen richtig zu entdecken und kennenzulernen ist eine Inselkombination meiner Meinung nach Pflicht. Jede der Inseln ist verschieden und auf ihre eigene Art speziell. Mein Vorschlag für einen 2-wöchigen Aufenthalt:
4 Nächte auf Mahe zu wohnen, dann weiter für 3 Nächte nach La Digue zu reisen und am Schluss noch einen Aufenthalt von 5 Nächten auf Praslin einzuplanen.
Die Hauptinsel Mahe ist gleichzeitig auch die Grösste der Inseln. Hier lohnt es sich durchaus die Insel mit einem Mietwagen zu entdecken und zum Beispiel die Strände im Westen der Insel zu besuchen, an denen noch nicht so viele Touristen zu finden sind. Auch der Markt in Victoria ist einen Besuch wert. Die eindrücklichen Granitfelsformationen, die man bei uns aus der Werbung kennt, findet man auf der Insel La Digue. Je weiter man an der berühmten Anse Source d’Argent entlangspaziert, umso weniger andere Leute sind zu sehen und man findet ein schönes Plätzchen unter Palmen oder zwischen den Felsen. Auf Praslin lohnt sich der Besuch einer der schönsten Strände der Seychellen, dem Anse Lazio, an dem sich bis heute kein einziges Hotel befindet. Desweiteren lohnt sich ein Besuch des Nationalparks Vallée de Mai mit seiner einzigartigen Kokosnuss namens Coco de Mer, welche die Form eines Frauen Pos hat.
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